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Sexualität

In der Bundesverfassung heisst es: Das Recht auf Sexualität untersteht dem Grundrecht der persönlichen Freiheit. Menschen mit einer geistigen Behinderung haben demnach das Recht, ihre Gefühle, ihre Sinnlichkeit und ihre Sexualität zu leben.

In der Praxis wirft dieses Recht allerdings zahlreiche Fragen auf. Wie spricht man das Kind mit geistiger Behinderung auf das Thema Sexualität an? Wie bereitet man es auf die Pubertät vor? Wie lässt man ihm seine Freiheit und schützt es gleichzeitig vor Missbrauch? Wie reagiert man auf den Wunsch der Tochter oder des Sohnes nach einem eigenen Kind, nach Elternschaft?

Diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten. Es ist nie einfach, mit seinen Kindern über Sexualität zu sprechen. Noch schwieriger ist es, wenn das Kind eine geistige Behinderung hat. Es scheint deshalb verlockend, das Problem auf „später“ zu verschieben oder es gar zu leugnen. Sich mit dem Sohn oder der Tochter mit dem Thema Sexualität auseinanderzusetzen und es darauf vorzubereiten bedeutet jedoch, ihm die Möglichkeit zu geben, trotz seiner Behinderung gelassener und bewusster mit seinen sexuellen Bedürfnissen und Wünschen umzugehen.

Die Eltern spielen in diesem Prozess eine wichtige Rolle. Sie sind für die erste Sexualerziehung zuständig, haben ein offenes Ohr, beantworten Fragen, erklären. Fachstellen für Sexualerziehung (Familienplanungszentren, Sexualpädagogen) und Fachärzte wie Gynäkologinnen helfen ihnen dabei bei Bedarf weiter (siehe „Links“).

In der Rubrik Sexualität werden verschiedene Fragen zum Thema erörtert.

Sexualerziehung

Eine gute Sexualerziehung hilft dem Kind, seinen Körper besser zu verstehen und mit seinen Gefühlen und seiner Sexualität besser umzugehen.

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Pubertät

Junge Menschen mit einer geistigen Behinderung erleben dieselben körperlichen und seelischen Umbrüche wie ihre Altersgenossen ohne Behinderung. Oft fehlt ihnen jedoch die Fähigkeit, diese Veränderungen zu verstehen.

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Verhütung und Sterilisation

Es gibt verschiedene Methoden der Verhütung, jede hat Vor- und Nachteile. Ein kurzer Überblick.

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Missbrauch

Jeder und jede kann Opfer eines sexuellen Missbrauchs werden. Für Personen mit geistiger Behinderung ist das Risiko jedoch ungleich höher. Wer die Risiken kennt, kann besser vorbeugen.

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Kinderwunsch

Viele behinderte Menschen wünschen sich Kinder und einige werden sogar Eltern. Wie geht man mit dieser Herausforderung um?

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Sexuelle Assistenz

Was bringt eine sexuelle Assistenz einem Mann oder einer Frau mit einer geistigen Behinderung? Ziele, Möglichkeiten und Grenzen der sexuellen Assistenz.

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