Politik
Berufsbildungszentren unter Druck
Die Angestellten der Berufsbildungszentren für Jugendliche mit Behinderung im Kanton Freiburg fordern die Beibehaltung einer guten Ausbildung und sehen die eigene Zukunft gefährdet.
Mehravanti donne
avanti donne, die Interessenvertretung behinderter Frauen und Mädchen in der Schweiz, hat am 5. Mai, dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, das Memorandum „für einen wirksamen Schutz vor Mehrfachdiskriminierung“ verabschiedet.
MehrBerufsbildung für alle – blockiert
Bis heute wurde den Forderungen der Petition « Berufsbildung für alle – auch für Jugendliche mit Behinderung“ nicht Folge geleistet. insieme Schweiz, die Vereinigung Cerebral Schweiz und Procap Schweiz haben die gleichnamige Petition mit über 100′000 Unterschriften 2011 eingereicht.
MehrLebenslanges Lernen – für alle!
Das lebenslange Lernen im Bildungsraum Schweiz stärken: Diesen Zweck verfolgt das neue Weiterbildungsgesetz, das zurzeit in Vernehmlassung ist. insieme begrüsst an dem Vorentwurf, dass er sich an Grundsätzen wie Chancengleichheit, der Anrechenbarkeit von Weiterbildung und der Förderung wichtiger Grundkompetenzen orientiert.
MehrNein zu weiterem Abbau
43 Organisationen aus der gesamten Schweiz, darunter auch insieme, die sich zum Verein “Nein zum Abbau der IV” zusammengeschlossen haben, sagen „Stopp“ zur inakzeptable und unnötigen IV-Revision 6b.
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Doch Kinderspitex-Leistungen
Interventionen von mehreren Behindertenorganisationen zeitigen Erfolg. Im vergangenen Jahr traten sie an die Öffentlichkeit, weil ein verheerendes Bundesgerichtsurteil zu Kürzungen bei Kinderspitexleistungen führte.
Nun konnte für Eltern, die ihr schwer behindertes Kind mit viel Aufwand zu Hause betreuen, Verbesserungen erreicht werden.
MehrBluttest für Schwangere
Bedenkliche Entwicklung: Ein neuer vorgeburtlicher Test macht es möglich, aus dem Blut von Schwangeren abzulesen, ob ein Kind das Downsyndrom hat.
MehrMissbrauchsfall H.S.
Vereinfachte Strukturen, eine Harmonisierung der unterschiedlichen Aufsichtskulturen, Sensibilisierung und Schulung des Personals: Diese Empfehlungen präsentierten am 12. März die beiden Experten, die nach den sexuellen Übergriffen des Sozialpädagogen H.S. die Abläufe bei der Heimaufsicht im Kanton Bern überprüft haben. H.S. hatte im Februar 2011 gestanden, sich in den letzten drei Jahrzehnten an mehr als 100 Heimbewohnern und Kindern mit Beeinträchtigung vergangen zu haben. Sechs der neun Institutionen, in denen sich die Übergriffe ereigneten, befinden sich im Kanton Bern.
Problematische Gentests
Am Donnerstag, den 8. März, hat der Nationalrat eine Motion der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) unterstützt. Damit spricht er sich dafür aus, genetische Untersuchungen an Menschen auch ohne medizinische Gründe zuzulassen. Im gleichen Zug hat er den Bundesrat beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen für solche Gentests zu überprüfen und mit Regeln einen unkontrollierten Markt zu verhindern. Gesundheitsminister Alain Berset kündigte eine Analyse des geltenden Rechts bis 2013 an, aus der dann gegebenenfalls Konsequenzen gezogen würden.